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Diese Varianteninfo Seite taucht in
ein Varianten Thema ein, welches noch
nicht sehr bekannt, aber ein Leckerbissen für jeden Ü-Ei Varianten Sammler ist.
Klar differenziert werden muss hier der Unterschied zwischen einer Gussvariante
und einer Verformungsvariante. Die Gussvariante, wie z.B. Mack mit langer
Antenne, kommt aus einer anderen Gussform als die Mack Serienfigur. Bei der
Verformungsvariante ist es die gleiche Gussform.
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Links
ist die normale Robin Hood Figur und rechts ist die Verformungsvariante.
Der Unterschied zwischen den beiden Figuren
ist am Besten an der linken Hand zu sehen, die bei dem einen Robin noch
ein Stück Luft hat bis zum Schwanz und bei der anderen Figur auf dem
Schwanz aufliegt. Der Robin wo die Hand aufliegt ist die
Verformungsvariante. Die Figur ist im ganzen ca. 1 bis 2 mm kleiner als
die Serienfigur.
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Die Verformungsvariante ist viel
seltener als die Serienfigur aber kein Unikat,
da uns 2 Stück bekannt sind. Da die Verformungsvarianten aus der gleichen Gussform wie die Serienfigur stammen, sind
sie identisch, bis auf die "Verformung",
die nach dem Auswerfen der Figur aus der Gussform kommen muss. Bei dem Robin
ist die ganze Figur gestaucht worden.
Eine der populärsten Verformungsvarianten ist Kaa mit
kurzem Hals.
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Von
Kaa mit kurzem Hals gibt es keine Kaa die aus einer
anderen Gussform kommt, es ist eine Verformungsvariante. Der schmale
Hals von Kaa ist dafür prädestiniert sich zu verformen. Der Auswurfpunkt
bei Kaa ist oben auf dem Kopf, so dass es beim Auswerfen aus der Form schon öfter vorkam, dass der Hals
gestaucht wurde, da es die dünnste und
damit anfälligste Stelle der Figur ist.
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Die
Kaa mit kurzem Hals zeigt uns das es passieren kann, dass sich der Kopf
beim Auswurf so kippen kann, dass Kaa nach oben schaut. Da ein Teil
der Auswurfkraft in das Kippen des Kopfes gegangen ist, wurde der Hals
nicht so stark gestaucht wie bei der anderen Kaa mit kurzem Hals bei dem oberen
Bild.
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Dieses
Detailbild von Kaa mit kurzem Hals bestätigt die Aussagen, dass die Figur
vor dem Bemalen gestaucht wurde. Wenn der Hals erst nach dem Bemalen
gestaucht worden wäre, würde man es an der Farbe erkennen, die aufgeschoben oder abgeplatzt sein müsste.
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Die
Verformungsvariante Kaa mit kurzem Hals ist ca. 3 mal so viel Wert wie
die Serienfigur. Aus
diesem Grund gibt es leider auch Fälschungen von der Kaa mit kurzem Hals. Bekannt ist, dass es die Kaa
als Dentallaborfälschung gibt. Die Dentallaborfälschung kann am Besten
erkannt werden, wenn man unter die Figur schaut und mit einer
normalen Kaa vergleicht. Bei der ältesten und schlechtesten
Fälschung wurde ein Stück aus dem langen Hals herausgetrennt, so dass man
nur die Anzahl der Ringe am Hals nachzählen muss. Bei der dritten
Fälschung wurde versucht, mit Wärme den Hals zu schrumpfen. Dieser Eingriff geht fast immer schief, so
dass die Farbe am Hals Blasen wirft
oder abgeplatzt ist.
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Nicht
nur in dem Moment, wo eine Figur von dem Auswurfbolzen getroffen wird
kommt es zu Verformungsvarianten. Der Happy Hippo zeigt eine weitere Möglichkeit,
wie es zu Verformungsvarianten kommen kann. Die linke obere Ecke des
Notebooks
wurde nach innen gedrückt. Kann auch gut im Nachhinein passieren, wenn
z.B. jemand auf die Figur tritt, aber dann wäre die Farbe auf der Außenseite
gestreckt worden und man müsste Risse erkennen, was nicht der Fall ist.
Von dieser Verformungsvariante sind uns ebenfalls zwei Stück bekannt.
Hier wird es wohl so gewesen sein, dass die Figur nach dem Auswerfen aus
der Form die Verformung bekommen hat.
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Aber
nicht nur bei ganzen Figuren gibt es Verformungsvarianten. Bei dem Helm
von Ober Emsig ist in der Mitte deutlich die Ausbuchtung zu erkennen.
Diese Ausbuchtung kann unterschiedlich stark ausfallen und kommt relativ
häufig vor. Die Ausbuchtung kommt zu Stande, wenn der Helm ausgeworfen
wird, wobei der Bolzen von innen gegen den Helm schlägt oder drückt.
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Bei
den gefälschten Helmen von Oberste Emsig haben die Fälscher leider
auch das
gleiche Problem wie Ferrero bei der Produktion gehabt, so dass es auch
Fälschungen gibt wo diese Verformung vorhanden ist.
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Bei
der Kappe von Goofy ist es ähnlich wie bei dem Helm von Oberst Emsig.
Die hintere Kappe auf dem Bild zeigt uns einen anderen Punkt als die
erste. Der rote Pfeil zeigt uns genau, wo noch ein zweiter, aber nicht so
starker Punkt auf der Kappe ist. Die Verformung kommt von innen, wo der
Auswurfbolzen gegengedrückt hat aber nicht punktgenau dort, wo die
eigentliche Mitte ist. Von der Kappe sind uns drei Stück bekannt.
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Bei allen
Verformungsvarianten gilt das Motto: Desto doller die Verformung ist, um so wertvoller sind die Stücke für Variantensammler. Letztlich sind die Verformungsvarianten
Produktionsfehler. Ein paar Möglichkeiten, wie es zu diesen Produktionsfehler
kommen kann sind z.B. das der Auswurfbolzen zu stark eingestellt ist oder das Material
zu heiß und damit zu weich war. Bei dem freien Fall der Figur in einen
Sammlerbehälter kommen Stauchungsvarianten zu Stande, wie bei Robin am Anfang
dieser Seite oder wie bei diesem Trommler.
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Bei
dieser Altfigur Junge mit Trommel ist die Verformungsvariante über 2mm
kleiner als die Serienfigur. An der Hutkrempe kann man erkennen, dass die Figur
an dieser Stelle die Stauchung bekommen hat.
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Im SU Katalog ist
eine Schlumpfine abgebildet mit den Hinweis "geringe Größe". Bei der Figur handelt es sich ebenfalls um eine
Verformungsvariante genau wie bei Käpt'n Hook. Wir
denken, dass es von dieser Variante zwar nicht sehr viele gibt aber das
Problem ist, dass diese von den meisten Sammlern nicht erkannt werden. Gerade
dann, wenn nicht eine Serienfigur zum Vergleich vorhanden ist.
Vielleicht ist es dem ein
oder anderen aufgefallen, dass es nur Verformungsvarianten von älteren Figuren
gibt. Bei den aktuellen Figurenserie sind Varianten generell schon seltener als
früher geworden Das wird sehr Wahrscheinlich damit zusammenhängen, dass die
Qualitätskontrolle sich sichtbar verbessert hat. Da die Verformungsvarianten materiell und
maschinell bedingt sind wird es der Fall sein, dass hier hochwertigeres Material und besser Maschinen eingesetzt werden als früher.
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