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Berichte - Fälschungen

# Fälschungen

Flöten des Musikus-Schlumpf


Von den Flöten des Flötenschlumpfes oder Musikus gibt es mehrere original Flöten und Fälschungen. Wir sind aktuell der Meinung, dass es keine original kurze rote Flöten gibt. Und auch von den beiden normal langen gelben Flöten dürfte es keine originalen Ausführungen aus rotem Kunststoff geben. Auf den Bildern steht der Buchstabe R für Replika und O für Original. Der zweite Buchstabe ist eine Nummerierung A, B, C, D usw. um die Zubehöre dem Beschreibungstext besser zuzuordnen zu können.

Alles Flöten in der Übersicht:
Alle Originale Flöten:
Es sind uns fünf verschiedene Formen originaler Flöten bekannt (siehe Bilder)!
O-A: Kurze gelbe Flöte mit 3 kleineren Löchern.
Original Dies ist wohl die häufigste Form, was auch daran liegen kann, dass sie oft sehr fest im Schlumpf steckt und daher nicht verloren gegangen ist. Diese Flöte kommt in zwei leicht verschiedenen Dicken vor. Die Tiefe der 3 Löcher kann erheblich variieren. Der Abrisspunkt oben am Mundstück der Flöte kann ebenfalls sehr variieren.
Der Abriss liegt mal mittig, oder auch mal rechts oder links von der Mitte.
Diese Flöte gibt es als deutlich transparente und als volltönig gelbe Variante.

Die Form der Flöte und die Lage der Löcher kann bei originalen Stücken etwas variieren. Der obere Teil der Flöte (Mundstück) ist immer etwas wulstig ausgearbeitet.

Der Abrisspunkt oben am Mundstück der Flöte kann in Lage und Form etwas variieren.

O-B: Kurze gelbe Flöte mit 3 größeren Löchern.
originale
Original
O-C: Lange gelbe Flöte mit 5 kleineren Löchern.
Flöte Diese Flöte ist die häufigere der beiden langen gelben Flöten. Der Abrisspunkt oben am Mundstück der Flöte kann in Lage und Form etwas variieren.

Diese Flöte ist die seltenere der beiden langen gelben Flöten. Der Abrisspunkt oben am Mundstück der Flöte kann in Lage und Form etwas variieren. Auch kommt es häufiger vor, dass eines der Flötenlöcher ein Loch hat, das bis in die Mitte der Flöte hineinreicht (Gussfehler).

O-D: Lange gelbe Flöte mit 5 größeren Löchern.
Original


O-E: Lange rote Flöte mit 5 kleineren Löchern, in orange-gelber Bemalung.
Diese Form stammt aus einer anderen Gussform als die Flöte O-C. Sie ist bei genauer Betrachtung auch erkennbar anders ausgeformt.
Die lange rote Flöte wurde mit der orange-gelben Bemalung in die Ü-Eier gebracht und ist extrem selten (deutlich seltener als z.B. die Stelzen des Stelzenschlumpfes).
Top
Die vier gelben Flöten O-A bis O-D sind nicht in rotem Kunststoff erschienen. Bei allen bisher aufgetauchten roten Stücken, die eine der vier gelben Flöten zum Vorbild hatten, handelt es sich um Fälschungen. Die rote lange Flöte O-E ist wiederum nicht in gelben Kunststoff erschienen. Manchmal ist bei dieser Flöte die gelbe Bemalung abgekratzt. Wer diese Flöte erwerben möchte, sollte dies nur im absolut vertrauenswürdigem Fachhandel tun und das Stück aufgrund des enormen Wertes zusätzlich prüfen lassen!

 

 

R-A: Kurze gelbe und rote Flöte mit 3 größeren Löchern (Spritzguss-Replikat).

Generell kann man sagen, dass bei allen original Flöten die Abrisspunkte am Mundstück in Form und Lage etwas variieren können.

Auch die Tiefe der Flötenlöcher kann variieren.

Es kommen auch öfters kleine Gussfehler vor, wie Löcher oder Dellen auf dem Mundstück.

Flöte

Uns sind diverse Replikate von teilweise höchster Qualität bekannt.
Als Vorbild für dieses Replikat diente das Original O-B. Dieses Replikat ist das mit Abstand häufigste. Es ist ein normales Massenreplikat und wird teilweise als angebliche Testversion noch am Guss-Steg hängend angeboten (siehe Bild).

Es ist sehr einfach an dem völlig geraden Mundstück zu erkennen. Originale Flöten vom Typ O-B sind dort immer etwas wulstig. Außerdem ist das mittlere Flötenloch des Replikats kleiner als bei original Flöten.

R-B: Kurze transparente gelbe Flöte mit 3 größeren Löchern (Dental-Replikat).

Dieses Dental-Replikat (am Mundstück beschädigt) sieht dem Original sehr ähnlich. Als Vorlage für dieses Dental-Replikat diente das Original O-B.

Erkennbar ist dieses Replikat an der doppelten Gussnaht, die bei unserem Stück aber weggekratzt wurde. Außerdem ist der Kunststoff nicht wasserfest.

Legt man dieses Replikat für einige Stunden ins Wasser, beginnt es an der Oberfläche aufzuquellen.

Flöte

R-C: Kurze gelbe Flöte mit 3 größeren Löchern (Dental-Replikat).

Flöte

Flöte

Dieses Dental-Replikat ist an der untypischen Farbe und der schlechten Vermengung des Materials zu erkennen.

Es sieht dadurch gesprenkelt aus. Außerdem ist eine doppelte Gussnaht erkennbar.

Als Vorlage für dieses Dental-Replikat diente das Original O-B.

Flöte
R-K: Kurze gelbe Flöte mit 3 kleineren Löchern (Dental-Replikat).
Dental Dieses Dental-Replikat ist sehr einfach anhand der doppelten Gussnaht zu erkennen,
die über die Flötenlöcher läuft.
Außerdem wurden die Flötenlöcher nachträglich erweitert oder reingebohrt.
Als Vorlage für dieses Dental-Replikat diente das Original O-B.
R-D: Kurze rote Flöte mit 3 größeren Löchern (Dental-Replikat).
Flöte Dieses Exemplar ist im SU-Katalog abgebildet und stammt aus der Sammlung von Michael. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im SU-Katalog ist man noch von einem Original ausgegangen.
Inzwischen ist klar, dass es sich um ein Dental-Replikat handelt.

Dieses Dental-Replikat ist an der ausgeprägten doppelten Gussnaht erkennbar.
Als Vorlage für dieses Dental-Replikat diente das Original O-B, von dem es eigentlich keine rote Variante geben darf.

Flöte

Flöte

R-E: Kurze rote Flöte mit 3 größeren Löchern (Dental-Replikat).

Flöte

Auch dieses Exemplar wurde jahrelang für ein Original gehalten.

Als Vorlage für dieses Dental-Replikat diente das Original O-B, von dem es eigentlich keine rote Variante geben darf.

Dieses Replikat ist etwas besser ausgearbeitet als Replikat R-D.

Dieses Dental-Replikat ist aber auch an der doppelten Gussnaht erkennbar, die etwas feiner gestaltet ist als bei Replikat R-D.


R-F: Lange rote Flöte mit 5 kleineren Löchern (Dental-Replikat).
Flöte Als Vorlage für dieses Dental-Replikat diente das Original O-C, von dem es aber eigentlich keine rote Variante geben darf.

Flöte

R-G: Lange gelbe Flöte mit 5 kleineren Löchern (Spritzguss-Replikat).

Flöte Dieses Replikat ist eigentlich ein Massenreplikat. Dennoch ist es relativ selten zu finden. Es wurde wohl hauptsächlich in den 90er Jahren regional begrenzt vertrieben (Flohmärkte, Börsen).
Als Vorbild für dieses Replikat diente das Original O-C. Erkennbar ist es an dem untypisch ausgeformten vorderen Teil der Flöte (Flötentrichter).

Außerdem hat es eine sehr raue Oberfläche und auf der Unterseite sind schwach drei weitere Fötenlöcher erkennbar.

Dieses Replikat ist auch aus rotem Kunststoff bekannt.

Flöte
Flöte

 

R-L: Lange gelbe Flöte mit 5 kleineren Löchern (Dental-Replikat). Dieses Dental-Replikat stammt vermutlich aus derselben Werkstatt wie das Replikat von der roten langen Flöte R-F. Auffällig ist besonders, dass das Material schlecht durchmischt ist was man auch sofort sieht. Die doppelte Naht fällt hingegen fast gar nicht auf. Wir bedanken uns beim Inhaber des Sammlergeschäfts Sammelsurium in Schweinfurt, der uns das Replikat vorgelegt hat. Er hat es bereits etwa 1998 erworben.

R-H: Lange rote Flöte mit 5 größeren Löchern (Dental-Replikat).
Flöte Von diesem Stück liegt uns nur ein Bild vor. Wir gehen aber davon aus, dass es sich um ein Dental-Replikat handelt.
Denn als Vorlage diente offensichtlich das Original O-D, von dem es eigentlich keine rote Variante geben darf.
R-I: Lange rote Flöte mit 5 kleineren Löchern (Dental-Replikat).
Flöte Als Vorlage für dieses Dental-Replikat diente das Original O-C, von dem es aber eigentlich keine rote Variante geben darf.
Dieses Dental-Replikat ist an der doppelten Gussnaht erkennbar.
Flöte
Flöte Vorne auf dem Flötentrichter ist die Fläche sehr untypisch ausgearbeitet, woran man dieses Replikat auch gut erkennt.
R-J: Kurze gelbe Flöte mit 3 kleineren Löchern (Spritzguss-Replikat).
Dieses Replikat ist eigentlich ein Massenreplikat. Dennoch ist es relativ selten zu finden. Es wurde wohl hauptsächlich in den 90er Jahren regional begrenzt vertrieben (Flohmärkte, Börsen).
Es ist eine Nachahmung des Originals O-A. Erkennbar ist das Replikat an der sehr rauen Oberfläche. Originale Flöten dieses Typs sind erheblich glatter. Dieses Replikat ist auch aus rotem Kunststoff bekannt.
Flöte